Sendung verpasst? TV-Mediathek hier aufrufen und online fernsehen.
   Der Boom der Online-Streamingdienste in Corona Zeiten   
2.10.2020 Bereits seit Jahren erfreuen sich Mediatheken und Streamingdienste immer größerer Beliebtheit. Filme, Dokumentationen und Musik jedes Genres sind immer und überall abrufbar, die Kosten belaufen sich auf sehr geringe Summen im Monat. Während der Corona Pandemie, als Millionen Menschen ihre Wohnungen nur für das Nötigste verlassen durften, boten Streamingdienste und Mediatheken eine willkommene Abwechslung und nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine Möglichkeit der Zusammenkunft mit anderen. Musik gegen die Einsamkeit.  
 
Gewinner und Verlierer 
 
Die Infografik verdeutlicht, dass die Onlinedienste wie Amazon Music, Apple Music, Deezer oder Spotify während der Lockdownphase deutlichen Zuwachs erhalten haben. Die Menschen passten sich der neuen Situation an und streamten die Musik zu Hause, die sie sonst im Club, in der Bar, im Konzert oder auf einem Festival genossen hätten. Damit sind wir auch schon bei den Verlierern dieser Entwicklung, denn die Unterhaltungsbranche ist wohl eine der an den härtesten betroffenen Branchen in dieser Zeit. Clubs sind seit Monaten geschlossen, mit ihnen verlieren auch DJs, Techniker und Musiker ihre Einkommensquellen. Ebenso ergeht es Konzertveranstaltern, Sängern, Bühnenarbeitern, und auch Musiklabels, welche keine neuen Songs mit Künstlern aufnehmen konnten.  
 
Infografik über Musik in der Corona-Krise
Für die ganze Infografik das Vorschaubild klicken (via www.besteonlinecasinos.co) 
 
Not macht erfinderisch 
 
Viele Künstler versuchen, ihr Einkommen zu sichern, indem sie neue Wege gehen, um ihr Publikum zu erreichen. Online Festivals und Konzerte erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. International bekannte Künstler wie Billie Eilish, David Guetta, Taylor Swift, Alicia Keys, Lady Gaga, Die Ärzte, Celine Dion, Billy Talent oder Pink beteiligten sich an Onlineangeboten.  
Auch Spendenevents fanden im Internet statt, um zum Beispiel die Club-Kultur in der schwierigen Zeit zu unterstützen, wie es bei den regelmäßigen Streams von United we Stream Berlin zu hören ist.  
Musik gibt Mut und schafft Lebensfreude, sie verbindet Menschen miteinander. Dies machten zahlreiche spontane Aktionen deutlich, bei denen Menschen von ihrem Balkon aus Musik machten und bald von Nachbarn auf anderen Instrumenten oder mit Gesang unterstützt wurden. Die Videos dieser Aktionen gingen reihenweise durch die sozialen Medien und trieben so manchem Zuschauer eine Träne ins Auge. Wir saßen alle im selben Boot und konnten uns sehr gut in die einsamen Musiker hineinversetzen.  
Andere Künstler gingen ihre eigenen Wege, um der Pandemie und ihren Einkommenseinbußen umzugehen. So kann man das Musikduo "Songs for 2" über die Facebookseite "Die singende Überraschung" buchen, um der einsamen Oma oder der besten Freundin ein Überraschungsständchen, natürlich mit Abstand, zu schenken. Andere Sänger schrieben "Mut-mach-Songs", um die Menschen, besonders auch die Kinder, zu motivieren.  
 
Die Lockdown-Playlists 
 
Da die Menschen die meiste Zeit zu Hause verbringen mussten, wurden andere Endgeräte, als das Smartphone für das Musikstreaming immer beliebter. Die Xbox und Android TV erlebten während des Shutdowns einen Zuwachs von rund 60%, auch Alexa (+34%), sowie Laptop (+20%) und PC (+15%) waren bei den Nutzern sehr beliebt. Die häufigsten Playlists beim Streamingdienst Deezer hatten das Thema "work from home" zur moralischen Unterstützung im Homeoffice, sowie "Yoga und Entspannung", um den Menschen neue Energie für den von Sorgen belasteten Alltag während der Pandemie zu verleihen.  
 
TV-Mediatheken 
 
Die TV-Sender boten in ihren Mediatheken ebenfalls Konzerte und klassische Musik für ihre Zuschauer an. ARD und ZDF bündelten ihr Angebot für Kinder, sodass die Kleinen nicht nur mit Filmen und Wissenssendungen unterhalten wurden, sondern auch verschiedensten kindgerechten Musikangeboten und Hörbüchern zuhören konnten.  
 
Karten für Konzerte und Festivals im echten Leben  
 
Viele Künstler planen ihre Veranstaltungen bereits ein oder zwei Jahre im Voraus. Dies bedeutet, dass viele Konzert- und Festivalbesucher ihre Karten bereits vor längerer Zeit gekauft haben, bevor die Pandemie absehbar war. Was können sie mit den gekauften Karten tun, wenn die Veranstaltungen aufgrund von Corona abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten? Zunächst einmal sollte der Veranstalter kontaktiert werden, der häufig schon einen Ersatztermin für die Veranstaltungen geplant hat. Zum Teil werden Eintrittskarten erstattet oder es werden Gutscheine für andere Events ausgegeben.  
 
Fazit  
 
Die Corona Krise hat die Welt erschüttert, doch die Menschen sind anpassungsfähig und reagieren auf Kontaktverbote oder Absagen von Veranstaltungen mit kreativen neuen Ideen.  
Die Onlineangebote boomen mehr denn je und besonders Streamingdienste wie Deezer oder Amazon Music und Hardware-Anbieter wie Xbox und Alexa verbuchen große Zuwächse. Viele Künstler sind auf das Internet ausgewichen und veranstalten Konzerte, Festivals oder Raves online. Darunter sind auch internationale Größen wie beispielsweise David Guetta, Billie Eilish oder Pink.  
Die Konzertbranche hat jedoch auch zahlreiche Verlierer der Krise zu beklagen. Konzertveranstalter, Techniker oder Musiker sind seit Monaten und auf unbestimmte Zeit ohne Einkommen. Verschiedene Online-Spendenaktionen sollen sie in der schweren Zeit unterstützen, so etwa der regelmäßige Stream unitedwestream.berlin.
Neuigkeiten der TV-Sender
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